6. und 7. Tag, Kärdla – Leisi

Kaja vom Kivijüri serviert uns ein königliches Frühstück, sodass wir uns gut gelaunt und gestärkt auf den Weg machen. Bernd hat uns vorgewarnt, dass heute ein Härtetest auf uns wartet. Die Strasse wird neu gemacht, sodass wir während etwa 5 km Schotterpiste zu erwarten hätten. Wir werden tatsächlich kräftig durchgeschüttelt und sind heilfroh, als unsere Räder wieder auf glattem Asphalt rollen!
Die erste Rastpause machen wir bei der Wollfabrik. Obwohl die Temperaturen äusserst angenehm sind, kauft Brigitte ein paar wunderschöne Wollhandschuhe, eine kleine Vorfreude auf einen strengen Winter.
Gemütlich spuhlen wir dann unsere Kilometer ab.
Im Süden der Insel machen wir den Umweg über eine vorgelagerte Halbinsel, die landschaftlich sehr reizvoll ist.
Den Hafen Söru erreichen wir etwa 2 Stunden, bevor die Fähre ablegt. Aber eigentlich ist das allen recht, im Hafenrestaurant gibt es zuerst eine Kaffeepause, danach bleibt Zeit zum Entspannen auf einer der Riesenschaukeln, lesen oder Hörbuch geniessen.
Auf die Minute genau läuft die Fähre aus. Hier in Estland erscheint uns der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr verlässlich und wohlorganisiert.
Auf Saaremaa werden wir willkommengeheissen und unsere Koffer werden in den Transporter verstaut. Der Wirt verspricht uns, dass das Abendessen schon auf uns warte. Nach den letzten 8 km treffen wir um 20 Uhr auf dem ehemaligen Bauernhof Laugu ein und werden mit einem reichhaltigen, späten Essen verwöhnt.
Die Zimmer und Betten im folkloristischen Blockhaus sind gross, alles ist neu und sauber und sehr gemütlich, sodass wir uns auf Anhieb zuhause fühlen und froh sind, dass wir hier eine Zusatznacht eingeschoben haben.

  • Frühstück im "Kivijüri" in Kärdla

Den heutigen freien Tag verbringen wir sehr entspannt. Zuerst wird Wäsche gewaschen. Die Männer haben sich beim Einkauf für eine russische Seife entschieden: Die Flecken verschwinden auf wunderbare Weise – zurück bleibt allerdings der unangenehme Geruch nach „nassem Hund“.

Nach einer kurzen Radfahrt erreichen wir den hübschen kleinen Hafen Soela. Dort verbringen wir den Rest des Tages. Julia und Samuel beschäftigen sich mit Fischen und Quallen, Léonie versorgt die ganze Truppe mit Apfelschnitzli und die älteren Semester tun (fast) gar nichts ausser lesen. So schön!

Kleiner Fischerhafen Soela
Kleiner Fischerhafen Soela

 

3 Kommentare

  1. Floating Sauna? Eine richtig coole Sauna. Die Leute sind aber gar nicht nackt? Ist das so eine verklemmte Sauna?

    • Das Bild wurde beim Auslaufen aus dem Hafen aufgenommen. Wie es weiter draussen weiter ging können auch wir nur vermuten 😉

  2. Koffer nach EXPLOSION….. hehehh habt Ihr Terroristen getroffen?

    So eine Sauna hätte eg ou gärn. Mer in Norden chennen cheine gemischte nackt Sauna nume Familie Sauna chann nackt sein, aber überall öffentliche Sauna send Manne ond Fraue separat ond sonst händ sie badchleid an.

    Weil mer hemmige häi!

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